Kanz­le­rin ge­winnt wie­der an Po­pu­la­ri­tät

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BER­LIN - Un­ge­ach­tet der an­hal­ten­den Kon­tro­ver­sen um die Flücht­lings­po­li­tik kann Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (61, CDU) laut der neu­es­ten For­sa-Um­fra­ge ih­re Be­liebt­heit wie­der stei­gern.

Wenn die Spit­ze des Kanz­ler­amts di­rekt ge­wählt wer­den könn­te, wür­den sich heu­te 50 Pro­zent der Wahl­be­rech­tig­ten für die CDUChe­fin ent­schei­den, für SPD-Kan­di­dat Sig­mar Ga­b­ri­el (57) da­ge­gen nur 13 Pro­zent. Das ist der bis­lang höchs­te Wert, den die Re­gie­rungs-Che­fin bei der Um­fra­ge in die­sem Jahr er­zielt hat. Selbst un­ter SPD-An­hän­gern kann Mer­kel punk­ten: Für Ga­b­ri­el wür­den 36 Pro­zent stim­men, für Mer­kel 38 Pro­zent.

CDU/CSU kön­nen aus die­sem Sym­pa­thie­zu­wachs al­ler­dings kaum Ka­pi­tal schla­gen: Die Uni­on liegt wei­ter­hin bei 35 Pro­zent. Die SPD ver­liert im Ver­gleich zur Vor­wo­che ei­nen Pro­zent­punkt und kommt auf 23 Pro­zent.

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