Miss­glück­tes Ex­pe­ri­ment löst Feu­er­alarm in Schu­le aus

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN & UMGEBUNG -

Die­se Schu­le hat es nicht leicht: Erst soff die Turn­hal­le des Glück­auf-Gym­na­si­ums in Al­ten­berg ab, nun brann­te das Che­mie­ka­bi­nett. Die Schü­ler ha­ben heu­te zu­min­dest erst mal frei.

10.50 Uhr wur­de die Feu­er­wehr alar­miert: Im zwei­ten Ober­ge­schoss im Vor­be­rei­tungs­raum des Che­mieZim­mers soll es bren­nen. So­fort eil­te die Feu­er­wehr los. „Die Kin­der hat­ten zu dem Zeit­punkt die Schu­le be­reits ver­las­sen“, sagt Wehr­lei­ter Jan Pü­schel (41). „Sie wur­den dann erst mal in der Turn­hal­le un­ter­ge­bracht.“Vier Schü­ler muss­ten mit Ver­dacht auf Rauch­gas­ver­gif­tung be­han­delt wer­den.

Die Ur­sa­che ist wohl ein schief­ge­gan­ge­nes Ex­pe­ri­ment: Die Po­li­zei ver­mu­te­te, dass ei­ne er­hitz­te Mün­ze den Brand ver­ur­sacht hat­te. Wahr­schein­lich wur­de sie ein­fach in den Pa­pier­korb ge­schmis­sen, denn in die­ser Ecke des Che­mie­ka­bi­netts brann­te es. Wehr­lei­ter Pü­schel: „Es war ei­gent­lich nur ein klei­nes Feu­er, aber viel dich­ter schwar­zer Rauch.“So war der Brand schnell ge­löscht, al­ler­dings zog sich die Lüf­tung lan­ge hin. Das Che­mie­ka­bi­nett ist erst mal un­be­nutz­bar, an­de­re Räu­me müs­sen ber­ei­nigt wer­den. Des­halb ist heu­te für die 350 Schü­ler frei, wie es mor­gen wei­ter­geht, wird noch ge­klärt.

Es ist nicht die ers­te Pan­ne am Gym­na­si­um: Ei­ne lo­cke­re Schrau­be führ­te im ver­gan­ge­nen Som­mer zu ei­nem Was­ser­scha­den im Bo­den der neu­en Turn­hal­le. Bis En­de 2015 war hier an Sport nicht zu den­ken. eho

In die­sem Zim­mer wird es in nächs­ter Zeit kei­nen Un­ter­richt mehr ge­ben.

Die Feu­er­wehr hat­te al­le Hän­de voll zu tun.

Mit der Dreh­lei­ter schau­te die Feu­er­wehr ins bren­nen­de

Che­mie­ka­bi­nett.

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