Sach­sen bleibt bei Geld statt Sach­leis­tun­gen

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Ei­gent­lich sol­len Asyl­be­wer­ber in der Erst­auf­nah­me mög­lichst Sach­leis­tun­gen statt Geld be­kom­men - so sieht es die Ver­schär­fung des Asyl­rechts vor. Doch in Sach­sen ist erst mal nur die Ein­füh­rung ei­nes ÖPNV-Ti­ckets für Flücht­lin­ge in Vor­be­rei­tung. Da­mit soll das Pro­blem mit dem Schwarz­fah­ren ver­mie­den wer­den. Wert­gut­schei­ne o.ä. sei­en vor­erst nicht vor­ge­se­hen, so das In­nen­mi­nis­te­ri­um. Vie­le Län­der lehn­ten dies we­gen des ho­hen Ver­wal­tungs­auf­wands so­wie­so ab. Wann die Fahr­kar­te - de­ren Ge­gen­wert den Flücht­lin­gen vom Ta­schen­geld ab­ge­zo­gen wer­den soll - kommt, ist noch un­klar. Denn das Ti­cket soll auch für Flücht­lin­ge jen­seits der Erst­auf­nah­me gel­ten. Da­für feh­len im Bund noch die recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen.

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