Zwei Ir­re auf der Flucht

Dresdner Morgenpost - - KINO -

Nach Ali G., Bo­rat und Brü­no kommt jetzt Nob­by: Der bri­ti­sche Kult-Ko­mi­ker Sacha Ba­ron Co­hen hat ei­nen neu­en Hel­den. Der Schau­spie­ler spielt Nob­by, den „größ­ten Vol­l­idio­ten auf dem Pla­ne­ten“, wie es in der Fil­man­kün­di­gung heißt. Der hat ei­gent­lich al­les, was man sich in dem her­un­ter­ge­kom­me­nen eng­li­schen Fi­scher­ort Grims­by wün­schen kann: die schöns­te Freun­din im gan­zen Nord­os­ten En­g­lands (Re­bel Wil­son) und neun Kin­der. Er ver­misst nur sei­nen klei­nen Bru­der Se­bas­ti­an (Mark Strong) schreck­lich, der als Kind von ei­ner an­de­ren Fa­mi­lie ad­op­tiert wur­de. Als er end­lich er­fährt, wo sein Bru­der sich auf­hält, ist er über­glück­lich. Das Pro­blem: Se­bas­ti­an ist Agent beim bri­ti­schen Aus­lands­ge­heim­dienst MI6 und auf der Flucht, weil er fälsch­li­cher­wei­se un­ter Ver­dacht steht, die gan­ze Welt in Ge­fahr brin­gen zu wol­len. Ein tur­bu­len­tes Spek­ta­kel folgt.

Fa­zit: Ziem­lich durch­ge­knallt und blöd, aber doch ir­gend­wie auch cool.

Un­glei­che Brü­der: Nob­by (Sacha Ba­ron Co­hen, r.) und Se­bas­ti­an (Mark Strong).

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