Ova­tio­nen für „Mr. Red Horn“

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

DRES­DEN - In der Weih­nachts­zeit kommt er gern mit ei­nem Kon­zert und manch­mal auch zwi­schen­durch, wie jetzt wie­der: Der Po­sau­nist Nils Land­gren (60), Schwe­dens po­pu­lärs­ter Jazz­mu­si­ker, war mit sei­nem Tri­bu­te an Leo­nard Bern­stein am Frei­tag­abend im Al­ten Schlacht­hof zu Gast.

Mit sei­ner Band, dem Orches­ter der Neu­en Phil­har­mo­nie Frank­furt und der Sän­ge­rin Vik­to­ria Tol­stoy als Co-Star war die Büh­ne so dicht be­packt wie sonst nie bei Land­gren, der sei­ner ro­ten Po­sau­ne we­gen lie­be­voll „Mr. Red Horn“ge­nannt wird. Tat­säch­lich sei das Bern­stein-Pro­gramm „das auf­wen­digs­te Pro­jekt sei­ner Kar­rie­re“, heißt es.

Im Mit­tel­punkt des Kon­zerts die Ti­tel des Bern­stein-Tri­bu­te-Al­bums „so­me ot­her ti­me“, das Land­gren & Co. kom­plett durch­spiel­ten. Ein mit ein­ein­halb St­un­den samt Zu­ga­ben recht kur­zer, da­für aber vir­tuo­ser - hier see­len­vol­ler, dort mit­rei­ßen­der - Auf­tritt. Ova­tio­nen im Ste­hen im nicht ganz aus­ver­kauf­ten Al­ten Schlacht­hof.

Ta­ni­ta Ti­ka­ram (46) am Frei­tag beim Kon­zert.

Im­mer wie­der im Du­ett: Nils Land­gren (60) mit Vik­to­ria Tol­stoy.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.