Sei­ne Pfle­ger nen­nen ihn „Broi­ler“

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Die­ser elen­di­ge Pu­del­misch­ling scho­ckier­te ganz Dres­den. Völ­lig ver­filzt, ver­wahr­lost und aus­ge­hun­gert wur­de er ver­gan­ge­ne Wo­che amAlaun­platz­vonUn­be­kann­ten aus­ge­setzt ( MOPO be­rich­te­te). Jetzt be­steht Hoff­nung für den klei­nen Ra­cker.

„Er frisst wie­der et­was. Ihm geht es für sei­ne Ver­hält­nis­se ganz gut, ob­wohl er noch sehr wack­lig auf den Bei­nen steht“, be­schreibt Tier­pfle­ge­rin Kath­rin Meusch­ke (50) den Zu­stand des ar­men Tie­res.

Da­bei stand er kurz vor der Ein­schlä­fe­rung. „Aber wir woll­ten ver­su­chen, ihn zu ret­ten“, so die Pfle­ge­rin. Noch ste­hen die Er­geb­nis­se ei­ner Blut­pro­be aus. Wenn die be­frie­di­gend sind, hat er nur noch ein erns­tes Pro­blem: „Er hat mas­si­ven Zahn­stein, da­für muss er in zwei Wo­chen nar­ko­ti­siert wer­den“, sagt Frau Meusch­ke.

Ei­nen Na­men hat der

Fif­fi üb­ri­gens auch schon be­kom­men. We­gen sei­nes kah­len Fel­les nen­nen die Pfle­ger ihn „Broi­ler“. Ge­lingt das Auf­päp­peln, dürf­te bald das Fell nach­wach­sen. Dann könn­te er wie­der ver­mit­telt wer­den. Dut­zen­de Men­schen, so­gar aus Ös­ter­reich, ha­ben sich schon da­zu be­reit er­klärt. Vom ehe­ma­li­gen Be­sit­zer fehlt noch je­de Spur. dbr

Tier­pfle­ge­rin Kath­rin Meusch­ke (50) sorgt sich jetzt um den ver­wahr­los­ten Pu­del „Broi­ler“.

So be­rich­te­te die MOPO ver­gan­ge­ne Wo­che über den Hund.

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