Eis­lö­wen fah­ren ge­gen die Pin­gu­ins ih­re Pran­ken aus!

Dresdner Morgenpost - - EISHOCKEY -

Am Sonn­abend wur­den die Dresd­ner Eis­lö­wen zum fairs­ten Team der lau­fen­den DEL2-Sai­son ge­kürt. Im Play-off-Vier­tel­fi­na­le ge­gen Bre­mer­ha­ven holt das Team von Bill Stewart jetzt die Pran­ken raus!

Heu­te wol­len sie er­neut ab 20 Uhr bei den Fisch­town Pin­gu­ins auf die be­wer­te Tak­tik set­zen. Und ihr Ex-Coach und jet­zi­ge Pin­gu­in-Trai­ner Tho­mas Po­piesch ist da­von we­nig über­rascht: „Ich glau­be nicht, dass dies ein Wi­der­spruch ist. Wer ro­bust und hart spielt, kann das auch fair.“Gera­de ge­gen die Bre­mer­ha­ve­ner scheint die­se Gan­gart der Schlüs­sel zum Er­folg zu sein. In der Se­rie „best of se­ven“steht‘s 1:1.

„Uns wur­de nach­ge­sagt, wir sind zu weich“, mein­te Eis­lö­wen-Stür­mer Vla­dis­lav Fi­lin. Des­halb ge­hen sie ak­tu­ell „rich­tig auf den Mann“. Da die Nord­deut­schen auch kei­ne Kin­der von Trau­rig­keit sind, sieht das Pu­bli­kum bes­tes Play-off-Eis­ho­ckey, mit har­ten aber oft fai­ren Checks und hit­zi­gen Wort­ge­fech­ten - nur Faust­kämp­fe blie­ben bis­her aus. „Die­se Spiel­wei­se braucht man ge­ne­rell in den Play-offs, es ist jetzt ein an­de­res Eis­ho­ckey und wir ge­ben Gas“, ver­si­chert Dres­dens Stür­mer Ma­ri­us Gar­ten.

Nur eins müs­sen die Eis­lö­wen ver­mei­den - un­nö­ti­ge Stra­fen. „Als wir 2:1 in Füh­rung la­gen, ha­ben wir kei­ne gu­te Stra­fe ge­nom­men, brin­gen Bre­mer­ha­ven durch das Über­zahl­tor wie­der ins Spiel“, är­ger­te si­chKa­pi­tän Ste­ven Rupprich. elu

Nicht nur zwi­schen Pat Baum (Eis­lö­wen/l.) und Co­dy Lampl (Bre­mer­ha­ven) geht’s zur­zeit hit­zig zu.

Kai Wiss­mann wird den Eis­lö­wen nach sei­ner Match­stra­fe vom Sonn­tag für ein Spiel feh­len.

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