Sach­sen will 1,6 Mrd. Euro mehr aus­ge­ben und trotz­dem spa­ren

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Jetzt wird’s schein­bar üp­pig: Sach­sen will sei­nen Dop­pel­haus­halt für 2017/18 mit 36 Mil­li­ar­den Euro be­stü­cken. Das sind 1,6 Mil­li­ar­den mehr als noch im Dop­pel­pa­ket 2015/16.

So zu­min­dest lau­tet das Er­geb­nis der Eck­wer­te-Klau­sur, für die sich die Lan­des­re­gie­rung nach Mei­ßen zu­rück­ge­zo­gen hat­te. Fest­ge­zurrt wird der neue Haus­halt im Som­mer. „In den nächs­ten Ta­gen und Wo­chen ha­ben wir die An­mel­dun­gen der Res­sorts mit den je­wei­li­gen Mi­nis­tern zu be­ra­ten“, so MP Sta­nislaw Til­lich (56, CDU). Fest steht schon jetzt: Es wer­den kei­ne neu­en Schul­den auf­ge­nom­men. Statt­des­sen will Sach­sen wie­der 75 Mil­lio­nen Euro pro Jahr til­gen. Das spart Zin­sen und hält laut Til­lich die Pro-Kopf-Ver­schul­dung mo­de­rat. Er­freu­lich auch: Die Steu­ern spru­deln. Fi­nanz­mi­nis­ter Ge­org Un­land (62, CDU) er­war­tet 2017 Über­schüs­se von 600 Mil­lio­nen Euro und 900 Mil­lio­nen 2018. Aber: Auch die Aus­ga­ben stei­gen. So muss mehr für Per­so­nal und für Ki­tas/Bil­dung auf­ge­wen­det wer­den. Mög­li­cher­wei­se auch für Asyl/In­te­gra­ti­on. Hier­zu bil­de­te Un­land schon mal ein 300-Mil­lio­nen-Pols­ter, hofft zu­dem auf Hil­fe vom Bund. TH

MP Sta­nislaw Til­lich (56, CDU, M.), Vi­ze-MP Mar­tin Du­lig (42, SPD, l.) und Ge­org Un­land (62, CDU).

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