De­gen­kolb muss aufs Come­back war­ten!

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

OBER­UR­SEL - Die un­schö­ne Er­in­ne­rung an sei­nen Hor­ror-Un­fall trägt John De­gen­kolb in Form ei­ner grau­en Schie­ne noch im­mer am lä­dier­ten Zei­ge­fin­ger.

Es ist nicht das ein­zi­ge Über­bleib­sel des Fron­tal­crashs mit ei­nem Au­to im Trai- nings­la­ger in Spa­ni­en. Der ge­bür­ti­ge Ge­ra­er ver­lor da­bei bei­na­he­ei­nenTeil­des Zei­ge­fin­gers. Au­ßer­dem er­litt er ei­nen Un­ter­arm­bruch und zahl­rei­che tie­fe Schnitt­wun­den an Bein, Arm und an der Lip­pe.

Knapp zwei Mo­na­te da­nach ist im­mer noch of­fen, wann er wie­der ins Renn­ge­sche­hen ein­grei­fen kann. Statt sei­ne Ti­tel bei den Früh­jahrs­klas­si­kern Mai­lan­dS­an­re­mo so­wie Pa- ris-Rou­baix zu ver­tei­di­gen, ist der 27-Jäh­ri­ge zum Zu­schau­en ver­dammt. Die­be­vor­ste­hen­de Rück­kehr ins Rad­trai­ning im Lau­fe der Wo­che lässt De­gen­kolb aber neu­en Mut schöp­fen: „Das ers­te gro­ße Sai­son­ziel, die Früh­jahrs­klas­si­ker, ist ab­ge­hakt. Ich kon­zen­trie­re mich jetzt auf das zwei­te gro­ße Ziel, die Tour de Fran­ce.“

John De­gen­kolb weiß noch nicht, wann er wie­der ins Renn­ge­sche­hen ein­grei­fen kann.

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