Rund­funk­bei­trag in Leip­zig vor Ge­richt

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

LEIP­ZIG - Für et­was zah­len, das man gar nicht nutzt? Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt soll klä­ren, ob der Rund­funk­bei­trag rech­tens ist. 14 Kla­gen wer­den bis heu­te Nach­mit­tag münd­lich ver­han­delt. Die Klä­ger ma­chen gel­tend, sie müss­ten den Bei­trag von ak­tu­ell 17,50 Euro im Mo­nat be­zah­len, ob­wohl sie gar kein Rund­funk­ge­rät oder nur ein Ra­dio be­sit­zen. Be­klag­te in Leip­zig sind der West­deut­sche Rund­funk ( WDR) und der Baye­ri­sche Rund­funk (BR). In den Vor­in­stan­zen sind die Klä­ger stets ge­schei­tert. Aber die Leip­zi­ger Rich­ter könn­ten das durch­aus an­ders se­hen: Ih­re Ent­schei­dung wol­len sie am Frei­tag­vor­mit­tag ver­kün­den.

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