BOM­BAR­DIER Pro­tes­te ge­gen Stel­len­ab­bau

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

GÖR­LITZ/BAUT­ZEN - Die Angst vor ei­nem Kahl­schlag ist groß: Aus Pro­test ge­gen den ge­plan­ten Stel­len­ab­bau beim Zug- her­stel­ler Bom­bar­dier ha­ben sich Tau­sen­de Mit­ar­bei­ter an ei­nem bun­des­wei­ten Ak­ti­ons­tag be­tei­ligt. Al­lein in Gör­litz und Baut­zen wa­ren es rund 1800 Be­schäf­tig­te. „Bis heu­te gibt es sei­tens der Kon­zern­lei­tung ei­nen nicht nach­voll­zieh­ba­ren Zick­Zack-Kurs, der ide­en- und in­no­va­ti­ons­los er­scheint“, so Jan Ot­to von der IG Me­tall Ost­sach­sen. Bom­bar­dier will 1430 Jobs in Deutsch­land strei­chen - da­von 930 in Sach­sen. Ziel: mehr Wett­be­werbs­fä­hig­keit. Vor dem Gör­lit­zer Werk er­klär­te Wirt­schafts­mi­nis­ter Mar­tin Du­lig (42, SPD), Bom­bar­dier müs­se sich dar­auf ge­fasst ma­chen, „dass wir hier un­se­re säch­si­schen Stand­or­te ver­tei­di­gen wer­den“. Der Frei­staat sei da­her im Ge­spräch mit al­len Be­tei­lig­ten. mor

Gro­ßer Pro­test auch bei Bom­bar­dier in Baut­zen. Wirt­schafts­mi­nis­ter Mar­tin Du­lig (42, SPD, F.o.) war in Gör­litz vor Ort.

In Gör­litz tru­gen Bom­bar­dierMit­ar­bei­ter sym­bo­lisch ih­re Jobs zu Gr­a­be.

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