Kopf bit­te ein­schal­ten!

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN - Von Alex­an­der Bi­sch­off

Kei­ne Wo­che ver­geht, oh­ne dass Po­li­zei, Be­hör­den und Ver­brau­cher­schüt­zer vor Mail-Atta­cken und Ab­zo­cke war­nen. Die­se Wo­che sind es du­bio­se Job-An­ge­bo­te, hin­ter de­nen sich Be­trug und Geld­wä­sche ver­ber­gen. So

schön die schier gren­zen­lo­se Frei­heit des In­ter­nets ist, die­ses gi­gan­ti­sche Da­ten­uni­ver­sum ist ein Tum­mel­platz für Kri­mi­nel­le al­ler Cou­leur. Um so wich­ti­ger ist es, dass man beim Sur­fen durch die­se Wel­ten sein Hirn nicht aus­schal­tet. Denn

der bes­te Schutz ge­gen Be­trug und Ab­zo­cke ist und bleibt der kla­re Men­schen­ver­stand. Kann es wirk­lich le­gal sein, wenn ich von Un­be­kann­ten Geld über­wie­sen be­kom­me und es ge­gen üp­pi­ge Pro­vi­si­on ins Aus­land trans­fe­rie­ren soll? Wie glaub­haft ist es, wenn die Ar­beits­agen­tur, die sich noch nie zu­vor per E-Mail bei mir ge­mel­det hat, plötz­lich Jo­b­an­ge­bo­te per E-Mail schi­cken lässt? Wie se­ri­ös ist ein „Ar­beit­ge­ber“, der sei­ne Adres­se nicht of­fen­bart und sich mit mir lie­ber in ei­ner Ho­tel­Lob­by tref­fen möch­te? Mit

kla­rem Ver­stand las­sen sich die­se Fra­gen ein­fach und vor al­lem ein­deu­tig be­ant­wor­ten. Ge­ben wir un­se­rem Kopf al­so die Chan­ce, uns vor Un­heil zu be­wah­ren! Be­richt Sei­ten 12/13

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