Bru­ce Springs­teen schreibt klei­nem Fan Ent­schul­di­gung

Dresdner Morgenpost - - WELT & SHOW -

HAM­BURG - Ihr neu­er Kol­le­ge nennt sie „Al­phaFrau“: Fran­zis­ka Weisz (35) gab ges­tern ih­ren Ein­stand als Kom­mis­sa­rin Ju­lia Grosz im Fal­ke„Tat­ort“mit Wo­tan Wil­ke Möh­ring (48). Die ge­bür­ti­ge Wie­ne­rin spiel­te ih­re ers­ten Rol­len, wäh­rend sie noch in Lon­don Um­welt­po­li­tik stu­dier­te. Wie tickt die Frau, die Wo­tan zu Bo­den schlug? dank­bar für je­de Kri­tik: „Wir brau­chen na­tür­lich Zeit, uns aus­zu­pro­bie­ren und die Show wach­sen zu las­sen.“Auf dem Ra­a­bSen­de­platz sei sie zu­fäl­lig ge­lan­det. Die Come­dy­preis­trä­ge­rin: „Nie­mals wür­de ich mir ei­nen Ver­gleich mit ihm an­ma­ßen.“

Die selbst er­nann­te „Voll­blut-Tus­si“, Toch­ter ei­nes per­si­schen Li­te­ra­tur­pro­fes­sors und ei­ner Ärz­tin, will auf je­den Fall ih­re Chan­ce nut­zen. Ist die „Tat­ort“-Rol­le für Sie ein „Rit­ter­schlag“? Fran­zis­ka Weisz: Ich freue mich wahn­sin­nig über die­se Rol­le. Ein Rit­ter­schlag ist es aber erst, wenn mei­ne Fa­mi­lie sagt: „Su­per!“ Wel­chen Stel­len­wert hat der „Tat­ort“für Sie? Der „Tat­ort“war im­mer Teil un­se­res Fa­mi­li­en­le­bens. Dass ich dann auch noch in Wo­tans „Tat­ort“ mit­spie­len soll­te, war aus­schlag­ge­bend für mich, so­fort zu­zu­sa­gen. Bei Wo­tan weiß man ein­fach, das wird gut. Ih­re größ­te Her­aus­for­de­rung? Dass ich den Job bis zur of­fi­zi­el­len Be­kannt­ga­be meh­re­re Mo­na­te ge­heim hal­ten muss­te, fiel mir ver­dammt schwer. Nur mein Mann und mei­ne Mut­ter wur­den ein­ge­weiht. Was ge­fällt Ih­nen an der Rol­le? Dass sie nie­man­dem ge­fal­len will. Ju­lia Grosz ist sehr tough. Ich ken­ne nie­man­den, der so ist wie sie. Wie­so sie so drauf ist - die­ses Ge­heim­nis wer­den wir nach und nach lüf­ten. Wie kommt sie mit Fal­ke klar? Die­se bei­den Cha­rak­te­re ha­ben völ­lig un­ter­schied­li­che Tem­pe­ra­men­te, aber auch das Po­ten­zi­al, zu ei­nem rich­tig star­ken Team zu­sam­men­zu­wach­sen. War­um la­chen Sie erst in der letz­ten Mi­nu­te? Das er­zeugt Span­nung zwi­schen den Kom­mis­sa­ren. Wür­den bei­de per­ma­nent Witze rei­ßen, wä­re es lang­wei­lig. Man sah es dem Film zwar nicht an, aber Wo­tan und ich ha­ben viel ge­ki­chert. Und Sie hau­en ihn um. Wo ha­ben Sie ge­lernt, so zu­zu­schla­gen? Ich ha­be frü­her Kampf­sport be­trie­ben und mei­ne Kennt­nis­se auf­ge­frischt. An­sons­ten ha­ben mir die St­unt­leu­te er­klärt, wel­cher Schlag echt aus­sieht.

LOS AN­GE­LES - Drei­ein­halb St­un­den dau­er­te das Kon­zert von Ro­cker Bru­ce Springs­teen (66) in Los An­ge­les. Ganz schön lan­ge für den neun­jäh­ri­gen Xa­bi Gl­ovs­ky: Er ging am nächs­ten Tag spä­ter zur Schu­le und leg­te ei­ne ganz be­son­de­re Ent­schul­di­gung vor.

Der Schü­ler traf Springs­teen nach dem Kon­zert back­s­tage, und die Rock-Le­gen­de zück­te Stift und Zet­tel: „Xa­bi hat sehr lan­ge ge­rockt. Bit­te se­hen Sie es ihm nach, wenn er zu spät kommt“, schrieb Springs­teen. Ob der Leh­rer die Ent­schul­di­gung ak­zep­tiert hat, ist nicht be

kannt.

Über Wo­tan Wil­ke Möh­ring (48) sagt

die neue Part­ne­rin: „Er ist ein fan­tas­ti­scher

Kol­le­ge. Je­der Dreh­tag war ein

Fest.“

Ste­fan Ra­ab (49): Sind sei­ne Fuß­stap­fen zu groß? Flug­be­glei­te­rin, Ju­ra­stu­den­tin, Ho­me­shop­ping-Ver­käu­fe­rin: Heu­te ist Enis­sa Ama­ni (32) preis­ge­krön­te Stand-up-Ko­mö­di­an­tin.

Rock­star Bru­ce Springs­teen (66, l.),

Fan Xa­bi Gl­ovs­ky (9)

mit der Ent­schul­di­gung (o.).

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