Die töd­lichs­te Waf­fe des

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Sie ist grö­ßer als ein Au­to und hat die 600-fa­che Spreng­kraft der Hi­ro­shi­ma-Atom­bom­be: Die B-53Was­ser­stoff­bom­be war die zer­stö­re­rischs­te Waf­fe des Kal­ten Krie­ges. Jetzt ist die Me­ga-Bom­be im Mi­li­tär­his­to­ri­schen Mu­se­um (MHM) in Dres­den zu se­hen.

Als sich der Kal­te Krieg im Zu­ge der Ku­ba­kri­se zu­spitz­te, ent­wi­ckel­ten­dieA­me­ri­ka­ner­die­senTö­tungs­gi­gan­ten (3,75 Me­ter lang, 4,5 Ton­nen schwer). Im Ernst­fall soll­te die Bom­be un­ter­ir­di­sche Bun­ker der so­wje­ti­schen Füh­rung zer­stö­ren. 340 Stück wur­den bis 1965 ge­baut. Frag­lich, ob es die Mensch­heit noch gä­be, wä­re die Mons­ter-Bom­be von der US-Luft­waf­fe ab­ge­wor­fen wor­den.

Oberst­leut­nant Se­bas­ti­an Ban­gert (38) vom MHM lässt die Bom­be hy­po­the­tisch plat­zen, er­klärt ih­re un­mensch­li­che Zer­stö­rungs­kraft: „Ei­ne 9-Me­ga­ton­nen-Ex­plo­si­on

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