Dresd­ner Ver­kehrs­be­trie­be ha­ben ein Er­folgs­pro­blem

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Im­mer mehr Fahr­gäs­te, Top-Wer­te bei Zuf­rie­den­heits­um­fra­gen und, und, und: Die Dresd­ner Ver­kehrs­be­trie­be kön­nen vor Kraft kaum noch lau­fen. Den­noch gibt es ein Pro­blem.

„Wir wer­den über­rannt vom Er­folg. Es ist ab­zu­se­hen, dass der Dresd­ner Nah­ver­kehr oh­ne ei­nen Aus­bau schon in we­ni­gen Jah­ren nicht mehr die ge­wohn­te Be­för­de­rungs­qua­li­tät bie­ten kann“, so DVB-Vor­stand Andre­as Hem­mers­bach (47).

Die Zah­len ge­ben dem DVB-Boss recht. Fuh­ren 2007 ins­ge­samt 142 Mil­lio­nen Fahr­gäs­te mit Bus und Bahn, sind es ak­tu­ell 11,4 Mil­lio­nen mehr. Mit fast 50 000 be­för­der­ten­Per­so­nen­pro­Ar­beits­tag ist die „7“heu­te Dres­dens nach­ge­frag­tes­te Stra­ßen­bahn­li­nie. Die be­lieb­tes­te Bus­li­nie ist die „61“mit 31 600 Fahr­gäs­ten.

Hem­mers­bach: „2011

galt der Kir­chen­tag für den Nah­ver­kehr als Aus­nah­me­be­las­tung. Jetzt er­rei­chen wir ähn­li­che Zah­len an re­gu­lä­ren Ad­vents­sams­ta­gen bei gleich­zei­tig ver­stopf­ter In­nen­stadt.“

Um Fahr­gäs­te in ei­ner wach­sen­den Lan­des­haupt­stadt nicht sprich­wört­lich in Bus­se und Bah­nen stop­fen zu müs­sen, wol­len die Ver­kehrs­be­trie­be statt wie bis­her 18 Me­ter lan­ge nun auch 21Me­ter lan­ge Bus­se­kau­fen.

Ne­ben der neu­en Stadt­bahn-Li­nie set­zen die DVB zu­dem auf brei­te­re Stra­ßen­bah­nen. Die­se sol­len bis zu 20 Pro­zent mehr Pas­sa­gie­re be­för­dern kön­nen. DiHe

Dres­dens meist­ge­nutz­te Stra­ba-Li­nie 7 (50 000 Nut­zer pro Tag) hält an der Top-Hal­te­stel­le „Haupt­bahn­hof“(56 540 Ein- und Aus­stei­ger).

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