Fein­de un­ter uns

Dresdner Morgenpost - - POLITIK - Von Tho­mas Sch­mitt

So

schreck­lich die Er­kennt­nis sein mag: Die Ter­ro­ris­ten le­ben mit­ten un­ter uns. Ob und wie tief die bei­den Ver­däch­ti­gen aus Gie­ßen und Düsseldorf in die Pa­ris- und Brüssel-At­ten­ta­te ver­strickt sind, wird sich zei­gen. Ge­wiss ist aber, dass die Is­la­mis­ten sich sehr wohl auch Deutsch­land als Rück­zugs­raum aus­ge­sucht ha­ben. Es

ist in dop­pel­ter Hin­sicht nie­der­träch­tig, wenn sie sich hier­zu­lan­de der im Grund­ge­setz ver­an­ker­ten Glau­bens­frei­heit er­freu­en, um gleich­zei­tig im Na­men der Re­li­gi­on blu­ti­ge Ter­ror­At­ta­cken zu pla­nen, vor­zu­be­rei­ten und um­zu­set­zen. Auch wenn sie sich auf Gott be­ru­fen: Sie be­ge­hen Mor­de, die durch nichts zu ver­zei­hen sind. Is­la­mis­ten sind vom Hass ge­trie­be­ne Fein­de der Frei­heit und der De­mo­kra­tie. Die von ih­nen an­ge­führ­ten Grün­de und Recht­fer­ti­gun­gen für ihr Han­deln sind völ­lig oh­ne Wert.

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