Dahl­mann und der Schmet­ter­lings-Ju­bel

Sport1 oh­ne Emo­tio­nen

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

DRES­DEN - Das war nichts. Der Spar­ten­sen­der Sport1 hat­te zwar beim Po­kal­knal­ler ei­ne ho­he Ein­schalt­quo­te, aber die Um­set­zung sorg­te auf Face­book für ei­nen hef­ti­gen Shits­torm bei­der Fan­la­ger. „Wä­re das Spiel mal beim MDR ge­blie­ben, das war ei­ne mi­se­ra­ble Qua­li­tät“, schrie­ben vie­le. „Das pas­siert, wenn man sich in der 3. Li­ga nicht aus­kennt“, mo­nier­ten an­de­re.

Der Sen­der war nur mit drei Ka­me­ras in Dres- den, Kom­men­ta­tor Jörg Dahl­mann war nicht zu be­nei­den, saß in Mün­chen und be­kam le­dig­lich den Sta­di­on-Ton auf die Kopf­hö­rer. Fal­sche Ein­blen­dun­gen bei Spie­lern und Ta­bel­len, ver­kehr­te Na­men - da pass­te nicht viel. Dahl­manns ne­ga­ti­ver Hö­he­punkt: Aue fei­er­te sei­ne To­re und den Sieg mit den ge­kreuz­ten Häm­mern. Er be­zeich­ne­te das als „Schmet­ter­lings-Ju­bel“. So oft war er wohl noch nicht in Aue.

In der kom­men­den Zweit­li­ga-Sai­son wer­den bei­de Sach­sen-Teams vor­aus­sicht­lich öf­ter bei Sport1 über den Bild­schirm flim­mern - manch­mal so­gar am Mon­tag­abend li­ve in vol­ler Län­ge. Ei­ne Be­wer­bung, um Fans vor die Fern­se­her zu lo­cken, war die­ser emo­ti­ons­lo­se Vor­ge­schmack nicht. Da gibt‘s in Mün­chen noch viel zu tun ... nahro

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