Po­len ha­ben ein „Lu­xus­pro­blem“

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

WAR­SCHAU - Zwei­ein­halb Mo­na­te vor der EM zeich­net sich beim deut­schen Vor­run­den­geg­ner Po­len ein Lu­xus­pro­blem ab. Wen stellt Trai­ner Adam Na­wal­ka ne­ben Bay­ern Mün­chens Top-Tor­jä­ger Ro­bert Le­wan­dow­ski noch im Sturm auf?

„Wir sind jetzt schon er­staun­lich gut drauf, wie man an den To­ren sieht, und wir ha­ben noch ein biss­chen Zeit bis zur EM“, sag­te der Bun­des­li­ga­Pro­fi. Beim 5:0 ge­gen Finn­land schon­te Na­wal­ka sei­nen Su­per­stür­mer, brach­te Le­wan­dow­ski erst in der 63. Mi­nu­te. Der pol­ni­sche Na­tio­nal­coach hat­te schon vor der Be­geg­nung an­ge­kün­digt, er wol­le sei­ne Op­tio­nen tes­ten. Das Er­geb­nis sah er dann mit Blick auf die EM im Som­mer „mit Op­ti­mis­mus, aber oh­ne Eu­pho­rie“. Ein­sät­ze als Jo­ker wie in sei­nem 75. Län­der­spiel wird Le­wan­dow­ski bei der EM nicht ha­ben, er ist ge­setzt. Ge­gen die Fin­nen be­wie­sen die Po­len aber, dass sie auch oh­ne Le­wan­dow­ski To­re ma­chen kön­nen. Ka­mil Gro­si­cki und Pa­wel Ws­zo­lek tra­fen je­weils gleich zwei­mal, Fi­lip St­ar­zyn­ski steu­er­te ei­nen Tref­fer bei. „Es herrscht ei­ne ge­sun­de Ri­va­li­tät im Team, das freut mich“, sag­te Na­wal­ka, der die­sen Kon­kur­renz­kampf mit sei­ner Auf­stel­lung noch wei­ter an­ge­facht ha­ben dürf­te.

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