DHfK 21:31! Ge­wollt, aber nicht ge­konnt

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

LEIPZIG - Der Frust saß tief bei den Re­cken des SC DHfK Leipzig nach der 21:31-Klat­sche in der hei­mi­schen Are­na ge­gen den VfL Gum­mers­bach.

Nur bis zum 6:6 (12.) konn­ten die Schütz­lin­ge von Trai­ner Chris­ti­an Prokop mit­hal­ten, hat­ten da aber schon vier Rie­sen­mög­lich­kei­ten aus­ge­las­sen und ei­ne si­che­re Füh­rung ver­passt.

Als den Gäs­ten dann drei Tref­fer in Se­rie zum 6:9 (18.) ge­lan­gen, war laut Prokop „der Ste­cker bei uns ge­zo­gen“. Am Kampf­geist ha­be es nicht ge­le­gen: „Die Mann­schaft hat ge­wollt, das kann ich ihr nicht ab­spre­chen, sie hat so­fort Gas ge­ge­ge­ben. Des­halb heute trotz der kla­ren und bit­te­ren Nie­der­la­ge kein Vor­wurf an die Jungs.“

Die DHfK schei­ter­te im­mer wie­der am - im Ge­gen­satz zu Leip­zigs Tor­hü­tern Jens Vort­mann und Fe­lix Stor­beck - bä­ren­star­ken Cars­ten Licht­lein, be­kam zu­dem Gum­mers­bachs Rück­raumAss Ju­li­us Kühn (7 To­re) nicht in den Griff. Prokop gab nach dem Rück­stand der zwei­ten Rei­he mehr Ein­satz­zei­ten, aber die konn­te ih­re Chan­ce nicht nut­zen. Der Trai­ner: „Ich woll­te neue Im­pul­se set­zen, auch mit der Va­ri­an­te ei­nes sieb­ten Feld­spie­lers ha­ben wir es pro­biert. Doch all das hat nicht ge­fruch­tet. Es ist uns nicht ge­lun­gen, Lü­cken in der VfL-De­ckung auf­zu­rei­ßen, wir ha­ben vorn hilf­los agiert.“H. Boss

Im­mer wie­der schei­ter­ten die Leip­zi­ger an VfL-Tor­hü­ter Cars­ten Licht­lein (r.). Hier ver­sucht sich Bas­ti­an Ro­scheck.

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