Un­fall­zah­len häu­fen sich

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

KAMENZ - Trotz ers­ter Er­fol­ge durch Blau­licht­re­flek­to­ren: 12 081-mal krach­te es im ver­gan­ge­nen Jahr auf Sach­sens Stra­ßen zwi­schen Mensch und Tier. Laut Sta­tis­ti­schem Lan­des­amt sind das knapp 900 Fäl­le mehr als 2014. Die Zahl der Schwer­ver­letz­ten hat sich so­gar mehr als ver­dop­pelt: Wa­ren es 19 im Jahr 2014, gab es 2015 sat­te 41 be­son­ders hef­ti­ge Crashs. Ins­ge­samt gab es im ver­gan­ge­nen Jahr 114 Ver­letz­te nach Wild­un­fäl­len. Po­si­tiv: Die ver­gan­ge­nen vier Jah­re gab es kei­ne To­des­fäl­le durch Wild mehr. Am stärks­ten be­trof­fen wa­ren die Land­krei­se Mit­tel­sach­sen und Gör­litz. Die meis­ten Un­fäl­le gab es zwi­schen Mai und Sep­tem­ber.

Mit Ge­neh­mi­gung brin­gen Jä­ger im­mer mehr Re­flek­to­ren an den Stra­ßen­rän­dern an. Die je­wei­li­gen Be­hör­den prü­fen, ob es mit den Wild­warn­re­flek­to­ren al­les sei­ne Ord­nung hat.

Die Tie­re über­le­ben die Un­fäl­le meist

nicht.

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