ImKör­per­desan­de­ren

Dresdner Morgenpost - - KINO -

Män­ner und Frau­en - ein un­er­schöpf­li­ches The­ma. „Sei­ten­wech­sel“macht dar­aus ein mun­te­res Ver im Stil von Kör­per­tausch-Ko­mö­di­en wie „Switch“oder „Fre­aky Fri­day“.

Nach 15 Jah­ren Ehe ste­hen Alex (Wo­tan Wil­ke Möh­ring) und Te­re­sa (Mi­na Tan­der) kurz vor der Schei­dung. Wäh­rend ei­nes Ge­wit­ters tau­schen sie plötz­lich auf ma­gi­sche Wei­se ih­re Kör­per.

Der jü­di­sche Au­tor und Pa­zi­fist Ste­fan Zweig wur­de einst von den Na­zis in die Emi­gra­ti­on Psy­cho­the­ra­peu­tin Te­re­sa ist ent­setzt über ih­ren Drei­ta­ge­bar und das Ding zwi­schen ih­ren Bei­nen. Fuß­ball­trai­ner Alex ist hof nungs­los über or­der von Brüs­ten und High Heels. Trotz­dem müs­sen bei­de ih­ren All­tag auf die Rei­he krie­gen, schließ­lich kämp­fen Alex und sei­ne Spie­ler vom 1. FC Uni­on Ber­lin um den Klas­sen­er­halt.

Ins­ge­samt er­in­ner der Film von Vi­vi­an Nae­fe an deut­sche Ko­mö­di­en aus den 1990er-Jah­ren wie „Der be­weg­te Mann“. Ein Ki­no­spaß oh­ne gezwungen. Im opu­len­ten Dra­ma Vor der Mor­gen­rö­te , der zwei­ten Re­gie­ar­beit der Schau­spie­le­rin Ma­ria Schra­der, spielt der ös­ter­rei­chi­sche Ka­ba­ret­tist Jo­sef Ha­der sei­nen fein­sin­ni­gen Lands­mann.

Skin­heads, Punks und je­de Men­ge Blut: Gre­en Room (Re­gie: Je­re­my Saul­nier) ist ein düs­te­res Katz-und-Maus-Spiel. Der bru­ta­le Über­le­bens­kampf im Back­stage-Raum ei­ner Na­zi-Kn­ei­pe all­zu gr Tief­gang, da­für mit lus­ti­ger ons­ko­mik. A rdem gibt ine lie­bens­wer e Bot­schaft an al­le Lang­zeit-Paa­re und sol­che, di es wer­den wol­len: Wer sei­nen Pa ner liebt, soll­te sich für ihn in­te­re en und zu­mi dest ver­su­chen, ihn zu ver­ste­hen.

Se­hens r ist vor al­lem Wo­tan Wil­ke ng. Sei­ne Te­re ain Män­ner­ge ist ur­ko­misch vor al­lem we ie nicht da­mit klar­kommt, d sie in un­mög­lic n Si­tua­tio­ne ei­ne Erek­ti­on be­ko t.

Fa­zit: Stor las­se ge­spielt - be Ki­noun­ter­hal­tung.

Cor­du­la Dieck ist nichts für schwa­che Ner­ven!

Nach ei­nem frü­hen Film über ei­nen letz­ten Schul­tag im Jahr 1976 er­zählt Re­gis­seur Richard Lin­kla­ter („Boyhood“) mit Ever­y­bo­dy Wants So­me!! nun über die ers­ten Wo­chen ei­ni­ger Jungs an ei­nem Col­le­ge 1980. Ei­ne zwei St­un­den lan­ge Par­ty-Ko­mö­die. Ein ge­setz­ter Sach­buch­au­tor lernt ei­ne Phy­sik­stu­den­tin

nn ken­nen - und ver­liebt sich in sie und ih­re ra­di­ka­le Hal­tung zum Le­ben. Als er ein Buch über sie schrei­ben will, wird die Be­zie­hung zu­neh­mend zer­stö­re­risch. Ag­nes ist die Ver­fil­mung des gleich­na­mi­gen Ro­mans von Pe­ter Stamm.

In Whis­key Tan­go Fox­trot geht ei­ne ge­lang­weil­te New Yor­ke­rin nach Af­gha­nis­tan, um als TV-Re­por­te­rin aus dem Krieg zu be­rich­ten. Die Haupt­rol­le in die­ser Tra­gi­ko­mö­die, die auf wah­ren Be­ge­ben­hei­ten be­ruht, spielt Ko­mö­di­an­tin Ti­na Fey.

An­fang 2015 kam „Dok­tor Prok­tors Pup­s­pul­ver“in die hie­si­gen Ki­nos. Nun gibt es zu der deutsch-nor­we­gi­schen, auf der Kin­der­buch­rei­he von Jo Nes­bø ba­sie­ren­den Ad­ap­ti­on ei­ne Fort­set­zung: Dok­tor Prok­tors Zeit­ba­de­wan­ne. Li­se und Bul­le rei­sen ins Jahr 1969. Bun­ter Fa­mi­li­en­spaß.

Ver­kehr­te Welt: Te­re­sa (Mi­na Tan­der) steckt in Alex’ Kör­per und trägt ihm, der in ih­rem Kör­per steckt,

den Lip­pen­stift auf.

Jo­sef Ha­der als Ste­fan Zweig in „Vor der Mor­gen­rö­te“.

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