Mund­was­ser mach­te ihn zum Mil­lionär

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Karl Au­gust Ling­ner (F.) wur­de am 21. De­zem­ber 1861 als drit­ter Sohn ei­nes Kauf­manns in Mag­de­burg ge­bo­ren. Er schei­ter­te mit sei­nem Plan, Mu­sik in Pa­ris zu stu­die­ren, kam 1885 nach Dres­den. Als Un­ter­neh­mer mach­te ihn sein Odol-Mund­was­ser in der Sei­ten­hals­fla­sche zum Mil­lionär. Er bau­te Fa­b­ri­ken, zog 1906 ins heu­ti­ge Ling­ner­schloss ein, fei­er­te rau­schen­de Fes­te, spiel­te auch um Mit­ter­nacht auf sei­ner Or­gel. Er schenk­te den Dresd­nern das Hy­gie­ne-Mu­se­um. Per Tes­ta­ment ver­mach­te er zu­dem sein Schloss der Stadt - „zum Bes­ten der Be­völ­ke­rung von Dres­den und Um­ge­bung“. Er starb am 5. Ju­ni 1916 in Ber­lin nach ei­ner Zun­gen­krebs­ope­ra­ti­on, ruht heu­te im Mau­so­le­um am Schloss-Wein­berg. tyx

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