Ga­b­ri­el kämpft ge­gen schlech­te Um­fra­ge­wer­te

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BER­LIN - Die SPD sucht nach We­gen, um wie­der bei den Wäh­lern zu punk­ten. Der Vor­sit­zen­de Sig­mar Ga­b­ri­el (56) for­der­te am Wo­che­n­en­de am Ran­de ei­nes Par­tei­kon­vents in Ber­lin, der wirt­schaft­li­che Er­folg des Lan­des müs­se wie­der bei den Men­schen an­kom­men. Die So­zi­al­de­mo­kra­ten trä­ten un- ter an­de­rem für hö­he­re In­ves­ti­tio­nen in Ki­tas, Schu­len und in den Woh­nungs­bau ein, be­ton­te Ga­b­ri­el. Zu­dem müss­ten Frau­en für gleich­wer­ti­ge Ar­beit end­lich den glei­chen Lohn wie Män­ner er­hal­ten. Zum Schutz vor All­tags­kri­mi­na­li­tät will die SPD Tau­sen­de zu­sätz­li­che Stel­len bei der Po­li­zei schaf­fen. Zur Si- tua­ti­on der SPD und ih­ren schlech­ten Um­fra­ge­wer­ten sag­te Ga­b­ri­el, ei­ne al­te Leh­re aus Deutsch­land sei: „Wenn die SPD schwach war, wur­de auch die De­mo­kra­tie schwä­cher.“Die So­zi­al­de­mo­kra­ten wür­den über die Zu­kunft des Lan­des dis­ku­tie­ren, wäh­rend CDU und CSU mit­ein­an­der strit­ten, so Ga­b­ri­el.

Will mit so­zi­al­de­mo­kra­ti­schen Kern­the­men punk­ten: SPD-Chef Ga­b­ri­el (56).

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.