„Ana­kon­da 2016“schreckt Kreml auf

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

MOS­KAU/WARSCHAU - Russ­land hat das groß an­ge­leg­te Mi­li­tär­ma­nö­ver „Ana­kon­da 2016“in Po­len scharf kri­ti­siert. Die Übung tra­ge nicht da­zu bei, ei­ne At­mo­sphä­re von Ver­trau­en und Si­cher­heit zu schaf­fen, hieß es aus Mos­kau. Es ge­be ein Ver­trau­ens­de­fi­zit im Ver­hält­nis zum Wes­ten.

Gut ei­nen Mo­nat vor dem NA­TO-Gip­fel in Warschau tes­ten mehr als 31 000 Sol­da­ten aus 24 Staa­ten auf pol­ni­schen Trup­pen­übungs­plät­zen den Ver­tei­di­gungs­fall. An der zehn­tä­gi­gen in­ter­na­tio­na­len Übung „Ana­kon­da 2016“be­tei­li­gen sich nicht nur Trup­pen aus NA­TO-Staa­ten, son­dern auch Sol­da­ten aus Part­ner­län­dern wie Schwe­den, Ge­or­gi­en und der Ukrai­ne. Zum Auf­takt des Ma­nö­vers stand ges­tern der Ab­sprung von 2 000 pol­ni­schen, bri­ti­schen und ame­ri­ka­ni­schen Fall­schirm­jä­gern bei Torun auf dem Ma­nö­ver­pro­gramm.

Zeit­gleich wird in Po­len bis Frei­tag die Übung „Re­ne­ga­de“ab­ge­hal­ten, die sich auf die Ab­wehr von An­schlä­gen und den Ein­satz bei Ka­ta­stro­phen kon­zen­triert.

Pan­zer­ver­bän­de der NA­TO bei der Groß­übung in Po­len.

31 000 Sol­da­ten zie­hen ins Mi­li­tär­ma­nö­ver.

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