Ex-Wall­s­treet-Ban­ker stoppt Neu­auf­la­ge der Ära Fu­ji­mo­ri

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

LIMA - Ex-Wall­s­treet-Ban­ker Pe­dro Pa­blo Kuc­zyn­ski (77) ist Pe­rus neu­er Prä­si­dent. Sei­nen denk­bar knap­pen Sieg bei der Stich­wahl ge­gen Rechts­po­pu­lis­tin Kei­ko Fu­ji­mo­ri (41) 50,1 Pro­zent zu 49,9 Pro­zent - hat der Sohn ei­nes deut­schen Tro­pen­arz­tes vor al­lem ei­ner he­te­ro­ge­nen Wäh­ler­schaft zu ver­dan­ken. Der ge­mein­sa­me Nen­ner: ei­ne neue Ära Fu­ji­mo­ri ver­hin­dern.

Die Toch­ter des in­haf­tier­ten Ex-Prä­si­den­ten Al­ber­to Fu­ji­mo­ri (77, sitzt we­gen Kor­rup­ti­on und schwe­ren Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen) hat­te die ers­te Wahl­run­de im April mit 40 Pro­zent der Stim­men ge­won­nen. Kuc­zyn­ski kam da­mals auf 21 Pro­zent.

Hat mit hauch­dün­ner Füh­rung ge­won­nen: der neo­li­be­ra­le Wirt­schafts­ex­per­te Pe­dro Pa­blo Kuc­zyn­ski (77).

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