Mehr­heit wünscht sich St­ein­mei­er als Staats­ober­haupt

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BER­LIN - In acht Mo­na­ten wählt die Bun­des­ver­samm­lung ein neu­es Staats­ober­haupt. Wenn es nach der gro­ßen Mehr­heit der Deut­schen gin­ge, kä­me es da­zu gar nicht. Denn die meis­ten wür­den den Bun­des­prä­si­den­ten lie­ber selbst wäh­len (im­mer­hin be­für­wor­ten das fast 70 Pro­zent) und sie wis­sen auch schon wen.

Laut ei­ner Em­nid-Um­fra­ge im Auf­trag der Fun­ke Me­di­en­grup­pe kön­nen sich die Deut­schen am ehes­ten Au­ßen­mi­nis­ter Frank-Wal­ter St­ein­mei­er (60, SPD) als Nach­fol­ger von Joa­chim Gauck (76) vor­stel­len (52 Pro­zent). Mit deut­li­chem Ab­stand fol­gen Fi­nanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­b­le (73, CDU, 35 Pro­zent), Bun­des­tags­prä­si­dent Nor­bert Lam­mert (67, CDU, 33 Pro­zent) und Ba­den-Würt­tem­bergs Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann (68, Grü­ne, 33 Pro­zent).

Nach ei­ner wei­te­ren Em­nid-Um­fra­ge für den „Fo­cus“fän­de es al­ler­dings die Mehr­heit der Deut­schen (67 Pro­zent) noch bes­ser, wenn der nächs­te Bun­des­prä­si­dent kein Par­tei­buch hat.

Die Mehr­heit wünscht sich Au­ßen­mi­nis­ter St­ein­mei­er (60) als Gaucks Nach­fol­ger.

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