Lö­sung für Fens­ter­streit in Sicht

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Durch­gu­cken ja, öff­nen nein. Die Fens­ter, die Bau­in­ves­tor Micha­el Kim­mer­le (41) am Jü­den­hof ein­zieht, müs­sen in Rich­tung Kul­tur­pa­last dau­er­haft ver­schlos­sen sein. Hin­ter­grund ist ei­ne Auf­la­ge der Stadt, die sich um künf­ti­gen Büh­nen­ab­bau-Lärm am Kul­ti sorgt (MO­PO be­rich­te­te). Jetzt hofft Kim­mer­le auf ei­ne Ei­ni­gung mit der Stadt.

Kim­mer­le hat­te ge­gen die Bau­auf­la­ge ge­klagt. „Der Ver­hand­lungs­stand ist, dass wir wei­ter­hin kla­gen“, so der In­ves­tor zur Mor­gen­post. Ei­ne Ei­ni­gung, aus­ge­han­delt von Bau­in­ves­tor und Ver­hand­lungs­füh­rer Wolf­gang Dietz, könn­te ei­ne Lö­sung brin­gen. „Ich set­ze auf sein Ver­hand­lungs­ge­schick mit der Stadt“, so Kim­mer­le.

Sein Pro­blem: Der Aus­bau der dich­ten Glas­wän­de ge­gen üb­li­che Fens­ter mit Griff wür­de 100 000 Eu­ro kos­ten. „Der Aus­tausch wä­re teu­er, der Image­ver­lust ge­gen­über den spä­te­ren Mie­tern viel schlim­mer.“Im Ge­gen­satz zu den Fens­tern bleibt der Streit­aus­gang noch of­fen. dbr

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