Ro­nal­do ist im fal­schen Film

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL-EM EM-SPRUCH -

ST. ETI­EN­NE - Sein Hang zur Selbst­in­sze­nie­rung ist nicht zu leug­nen, als ei­nen „be­gna­de­ten Schau­spie­ler“be­zeich­net ihn der Trai­ner des Geg­ners - und nun ist Cris­tia­no Ro­nal­do auch noch Teil der Por­no­in­dus­trie. „Die Ro­nal­das“lau­tet der viel­sa­gen­de Ti­tel des Schmud­del­strei­fens, in dem der Frau­en­schwarm als Vor­la­ge für den Prot­ago­nis­ten her­hal­ten muss. Un­frei­wil­lig, ver­steht sich.

„Wir woll­ten auf der Be­geis­te­rungs­wel­le mit­schwim­men, je­der spricht über die EU­RO und Ro­nal­do“, be­grün­de­te Pro­du­zent Car­los Fer­rei­ra im Ge­spräch mit der Zei­tung Cor­reio de Man­ha sein jüngs­tes Werk: „Ro­nal­do ist welt­weit be­kannt und sein Na­me wird uns si­cher­lich hel­fen, den Film er­folg­reich zu ver­mark­ten.“

Dass der ech­te Ro­nal­do (31) nach sei­ner ak­ti­ven Kar­rie­re tat­säch­lich vor den Ka­me­ras die­ser Welt durch­star­ten könn­te, da­von ist Trai­ner Lars La­ger­bäck vom EM-Auf­takt­geg­ner Is­land (heu­te, 21 Uhr/ZDF) über­zeugt: „Sie ha­ben ei­nen der bes­ten Spie­ler der Welt, aber er ist ein eben­so be­gna­de­ter Schau­spie­ler.“

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