Mik­hai­len­ko wech­selt in die Tür­kei

Dresdner Morgenpost - - VOLLEYBALL -

„Ich ha­be drei er­folg­rei­che und be­son­de­re Jah­re hier er­lebt und wer­de Dres­den im­mer ver­bun­den blei­ben. Es war kei­ne leich­te Ent­schei­dung für mich. Doch jetzt ha­be ich die Chan­ce er­hal­ten, in ei­ner der bes­ten Li­gen Eu­ro­pas zu spie­len“, sag­te die 24-jäh­ri­ge Weiß­rus­sin, die ei­nen Ein-Jah­res-Ver­trag beim tür­ki­schen Erst­li­gis­ten Im­pe­ri­al Has­ta­ne­si Id­ma­no­ca­gi un­ter­schrie­ben hat.

„Kris­si“Mik­hai­len­ko war im Som­mer 2013 eher als Not­lö­sung vom DSC ge­holt wor­den. Doch die Na­tio­nal­spie­le­rin mau­ser­te sich in Dres­den zu ei­ner ab­so­lu­ten Leis­tungs- trä­ge­rin, wur­de mit ih­rem Ver­ein drei­mal deut­scher Meis­ter und 2016 Po­kal­sie­ger.

Iro­nie des Schick­sals: Weil sie an Mik­hai­len­ko nicht vor­bei­kam und nur sel­ten auf dem Par­kett stand, wech­sel­te Loui­sa Lipp­mann we­ni­ge Ta­ge nach Sai­son­en­de zum Schwe­ri­ner SC. Jetzt hat auch die weiß­rus­si­sche Top-Dia­go­nal­spie­le­rin den DSC ver­las­sen. „Wir sind mit un­se­rem An­ge­bot für ‚Kris­si‘ an die Schmerz­gren­ze ge­gan­gen“, sagt Ge­schäfts­füh­re­rin San­dra Zim­mer­mann. Trotz­dem ent­schied sich Mik­hai­len­ko letzt­lich für den tür­ki­schen Meis­ter­schafts-Zehn­ten (!) Id­ma­no­ca­gi. „Aber wir ha­ben na­tür­lich auch ei­nen Plan B“, be­tont Zim­mer­mann, dass sich der DSC be­reits nach Al­ter­na­ti­ven auf der Dia­go­nalPo­si­ti­on um­ge­se­hen hat. Un­ter Ver­trag ste­hen beim Meis­ter und Po­kal­sie­ger für die nächs­te Sai­son bis­her nur vier Spie­le­rin­nen: Kat­ha­ri­na Schwa­be (An­griff), Jen­ni­fer Cross (Mit­tel­block) so­wie die Neu­zu­gän­ge Ma­re­en Apitz (Zu­spiel) und Bar­bo­ra Purchar­to­va (Mit­tel­block). Ins­ge­samt sie­ben Vol­ley­bal­le­rin­nen ha­ben das Team ver­las­sen. steg

Kris­ti­na Mik­hai­len­ko beim Meis­ter­schafts­fi­na­le im An­griff ge­gen Stutt­garts Ca­ro­li­ne Jar­moc. „Kris­si“gab auch beim Fo­to­shoo­ting für den DSC-Ka­len­der 2016 ei­ne gu­te Fi­gur

ab.

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