Eder schoss die „Squa­dra Az­zur­ra“ins Ach­tel­fi­na­le

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL-EM -

TOU­LOU­SE - Die ita­lie­ni­schen Alt­meis­ter um Gi­an­lu­i­gi Buf­fon hüpf­ten aus­ge­las­sen über den Ra­sen in Tou­lou­se, der schwe­di­sche Su­per­star Zla­tan Ibra­hi­mo­vic ver­schwand da­ge­gen flucht­ar­tig in die Ka­bi­ne.

Durch ein spä­tes Tor von Eder in der 88. Mi­nu­te ging der Mi­ni­ma­lis­ten-Fuß­ball der „Squa­dra Az­zur­ra“er­neut auf, Ita­li­en steht trotz ei­ner ent­täu­schen­den Leis­tung durch das 1:0 (0:0) gegen Schwe­den vor­zei­tig im Ach­tel­fi­na­le. Ibra­hi­mo­vic und Co. müs­sen hin­ge­gen nach nur ei­nem Punkt aus zwei Spie­len um die Ach­tel­fi­nal-Teil­nah­me zit­tern. Gegen Bel­gi­en ist schon ein Sieg Pflicht, an­sons­ten droht wie 2008 und 2012 das Aus in der Vor­run­de. aber wir ha­ben bis zum Schluss da­ran ge­glaubt. Der Sieg ist ein Ver­dienst der ge­sam­ten Grup­pe.“

Die von Buf­fon an­ge­führ­ten Ita­lie­ner zeig­ten sich wie schon beim über­ra­schen­den 2:0 gegen Bel­gi­en in der De­fen­si­ve bes­tens struk­tu­riert, das Of­fen­siv­spiel war da­ge­gen weit­ge­hend von gro­ßer Ide­en­lo­sig­keit ge­prägt. Der Vi­ze-Eu­ro­pa­meis­ter über­ließ gar dem Drei-Kro­nen­Team teil­wei­se die Spiel­kon­trol­le und war­te­te nur auf mög­li­che Kon­ter. Die Mi­ni­ma­lis­ten-Tak­tik ging zwei Mi­nu­ten vor Schluss auf, als sich Eder ge­schickt durch­setz­te und zum Sieg ein­schoss.

Das Tor des Tages: Eder lässt zwei Schwe­den links lie­gen und trifft zum 1:0.

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