Bie­ter rüs­ten mit Karl Stülp­ners Waf­fen auf

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Mit die­sen Waf­fen von Wild­schütz Karl Stülp­ner (1762-1841) hat das Dresd­ner Auk­ti­ons­haus Gün­ther (MO­PO be­rich­te­te) ins Schwar­ze ge­trof­fen.

Ei­ne mut­maß­lich von Stülp­ner ab­ge­feu­er­te Pis­to­le aus dem 19. Jahr­hun­dert mit ein­gra­vier­tem „S“wech­sel­te am Wo­che­n­en­de für 190 Eu­ro den Be­sit­zer. Ei­ne Fl­in­te, mit der Schau­spie­ler Man­fred Krug als DE­FA-Stülp­ner 1972 durch die TV-Se­rie pirsch­te, ging für 280 Eu­ro weg. Die neu­en Be­sit­zer wol­len an­onym blei­ben.

Un­ge­nannt möch­te auch je­ner An­bie­ter blei­ben, des­sen 240 ja­pa­ni­sche Holz­schnit­te aus dem 18./19. Jahr­hun­dert für stol­ze 34000 Eu­ro ver­stei­gert wur­den. „Wir hat­ten so­gar Bie­ter aus Chi­ca­go und Lon­don am Te­le­fon“, so Auk­tio­na­tor Ste­fan Gün­ther (59). Was er ver­ra­ten darf: „Es han­delt sich da­bei um ei­ne Erb­schaft aus der Um­ge­bung von Dres­den, die 25 Jah­re lang un­be­ach­tet in ei­ner Kom­mo­de schlum­mer­te.“

Die nächs­te Ver­stei­ge­rung

fin­det am 27. Au­gust im Auk­ti­ons­haus Gün­ther statt die „Va­ria“ist ei­ne Auk­ti­on für klei­ne Geld­beu­tel. Ka­ta­log ab Mit­te Au­gust un­ter:

KK

In der DE­FA-Ver­fil­mung nahm Man­fred Krug mit die­ser Fl­in­te sei­ne Wi­der­sa­cher aufs Korn. Sie wur­de für 280 Eu­ro ver­stei­gert.

Auk­tio­na­tor Ste­fan Gün­ther (59) zeigt die Los­num­mer 402: Mit die­ser Pis­to­le Ka­li­ber 16,9 mm könn­te Karl Stülp­ner ge­schos­sen ha­ben.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.