Reichs­bür­ger schrammt am Knast vor­bei

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Glück ge­habt! Vol­ker S. (45) muss nicht in den Knast. Der selbst er­nann­te „Ge­ne­ral“des an­geb­li­chen Po­li­zei­hilfs­wer­kes (DPHW) wur­de ges­tern vom Land­ge­richt Dres­den gnä­dig be­han­delt.

Im März hat­te Vol­ker S. vom Amts­rich­ter in Mei­ßen 27 Mo­na­te Haft auf­ge­brummt be­kom­men. Er und sei­ne „Reichs­deut­schen“-Trup­pe hat­ten im No­vem­ber 2012 ei­nen Ge­richts­voll­zie­her fest­ge­hal­ten, als der 60 Eu­ro ein­trei­ben woll­te.

Ge­gen das Ur­teil aber ging Vol­ker S. vor. Mit Er­folg: Das neue Ur­teil lau­tet nun 18 Mo­na­te Haft. Al­ler­dings aus­ge­setzt auf drei Jah­re Be­wäh­rung. Mit­hin kein Knast. „Der Vor­fall ist vier Jah­re her, das DPHW hat sich er­le­digt“, be­grün­de­te der Rich­ter, der Vol­ker S. aber mit auf dem Weg gab, sich von „sol­chen Spin­ne­rei­en“zu lö­sen. sts

Vol­ker S. (45, r.) kam in Hand­schel­len ins Land­ge­richt, ver­ließ es als frei­er Mann.

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