Grim­me-Preis für die Ras­sis­mus-Ent­hül­ler

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

KÖLN/DRES­DEN - Der Twit­ter-Ac­count „Stra­ßen­ge­zwit­scher“, mit dem die Dresd­ner Jo­han­nes Fi­lous und Ale­xej Hock über rech­te De­mos und An­grif­fe auf Flücht­lings­hei­me in­for­mie­ren, ist mit dem Grim­me On­li­ne Award in der Ka­te­go­rie „In­for­ma­ti­on“aus­ge­zeich­net wor­den. Seit dem ver­gan­ge­nen Sommer gab es über 5000 Tweets von @street­co­ver­a­ge. Zum Team ge­hö­ren noch vie­le an­de­re. „Über Twit­ter ge­ben sie un­mit­tel­bar in Wort und Bild wei­ter, was sie hö­ren und se­hen, und zeich­nen auf die­se Wei­se ein ein­zig­ar­ti­ges Bild vom tat­säch­li­chen Aus­maß rech­ter Mo­bi­li­sie­rung im Land. Mit gro­ßem En­ga­ge­ment und Mut stellt ‚Stra­ßen­ge­zwit­scher‘ dort Öf­fent­lich­keit her, wo an­sons­ten vie­les im Ver­bor­ge­nen blie­be“, lobt die Ju­ry. Der un­do­tier­te Grim­me On­li­ne Award gilt als wich­tigs­ter deut­scher Preis für qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge In­ter­net­an­ge­bo­te.

Preis­wür­dig: Jo­han­nes Fi­lous (l.) und Ale­xej Hock be­ka­men für ihr Twit­ter-Pro­jekt den Grim­me On­li­ne Award.

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