Von der Ley­en will selbst in die Tür­kei rei­sen

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BER­LIN - Nach dem Be­suchs­ver­bot für ih­ren Staats­se­kre­tär in der Tür­kei hat Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en (57, CDU) die tür­ki­sche Re­gie­rung scharf kri­ti­siert. Sie ha­be „so et­was noch nie er­lebt“, sag­te von der Ley­en der „Bild am Sonn­tag“. Es sei „ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit“, dass die Lei­tung des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums deut­sche Sol­da­ten im Ein­satz­ge­biet be­su­che. Sie wer­de nun selbst in den kom­men­den Ta­gen zum Luft­waf­fen­stütz­punkt In­cir­lik rei­sen und „die­se Ge­le­gen­heit da­zu nut­zen, der Tür­kei zu er­klä­ren, was es be­deu­tet, dass die Bun­des­wehr ei­ne Par­la­ments­ar­mee ist“. Schließ­lich hät­ten „die­sel­ben Par­la­men­ta­ri­er ih­re Hand ge­ho­ben für den ‚Pa­tri­ot‘-Ein-satz der Bun­des­wehr zum Schutz der Tür­kei vor sy­ri­schen Ra­ke­ten“.

Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin von der Ley­en (57) bei ei­nem Trup­pen­be­such.

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