Trump pol­tert wie­der im Wahl­kampf

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

NEW YORK - Ein­mal mehr re­agiert Do­nald Trump (70) auf Kri­tik mit hef­ti­gen Be­lei­di­gun­gen: Jetzt hat der Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat der Re­pu­bli­ka­ner die mus­li­mi­schen El­tern ei­nes to­ten US-Sol­da­ten an­ge­grif­fen. Khizr und Gha­za­la Khan hat­ten auf dem Par­tei­tag der De­mo­kra­ten für ei­nen be­we­gen­den Mo­ment ge­sorgt, als sie über ih­ren Sohn Hu­mayun be­rich­te­ten, der als Oberst in der US-Ar­mee ge­dient hat­te. Hu­mayun Khan war 2004 im Irak­krieg ge­stor­ben, als er sich ei­nem mit Spreng­stoff be­la­de­nen Au­to in den Weg ge­stellt hat­te. Da­durch ret­te­te er das Le­ben vie­ler an­de­rer Sol­da­ten. „Wenn es nach Do­nald Trump gin­ge, wä­re er nie­mals in den USA ge­we­sen“, sag­te der Va­ter im Hin­blick auf Trumps For­de­rung nach ei­nem Ein­rei­se­ver­bot für Mus­li­me. Trump warf den Khans nun vor, von der Kam­pa­gne sei­ner Kon­kur­ren­tin Hil­la­ry Cl­in­ton (68) ge­steu­ert zu wer­den und ih­re Re­de nicht selbst ver­fasst zu ha­ben. „Wer hat das ge­schrie­ben? Hil­la­rys Re­den­schrei­ber?“, mut­maß­te Trump in ei­nem In­ter­view.

Ziel­schei­be des Trump-An­griffs: die El­tern ei­nes ge­fal­le­nen mus­li­mi­schen US-Sol­da­ten.

Do­nald Trump (70)

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