2:2

Dresdner Morgenpost - - FUZZBALL -

So weit, so gut. Wä­re das Dritt­li­ga-De­büt des FSV Zwi­ckau nach 68 Mi­nu­ten zu En­de ge­we­sen. Statt­des­sen wur­de es ein pa­cken­der Kri­mi á la Al­f­red Hitch­cock. Ein un­nö­ti­ger Foul­elf­me­ter samt An­schluss­tref­fer, ei­ne Unacht­sam­keit nach ei­ner Main­zer Ecke und schwupp­di­wupp droh­te das Spiel zu kip­pen und die Zie­gner-Schütz­lin­ge hät­ten mit lee­ren Hän­den da­ge­stan­den. Denn nach dem Aus­gleich zum 2:2 hat­te der FSV den quir­li­gen Main­zern we­nig ent­ge­gen­zu­set­zen, ret­te­te sich am En­de ge­ra­de noch über die Zi­el­li­nie.

„Be­kom­men wir den Elf­me­ter nicht ge­gen uns, hät­ten wir das Ding über die Büh­ne ge­schau­kelt“, war sich FSVCoach Tors­ten Zie­gner nach dem Ab­pfiff si­cher. Sei­ne Mann­schaft hat­te den klei­nen Null­fün­fern bis zur ver­häng­nis­vol­len 69. Mi­nu­te den Schneid ei­gent­lich gut ab­ge­kauft, stand sta­bil und ar­bei­te­te ru­hig mit dem und ge­gen den Ball. „Das war un­ser ers­tes Dritt­li­ga­spiel. Na­tür­lich war der ein oder an­de­re zu Be­ginn ner­vös und auf­ge­regt“, zeig­te Zie­gner Ver­ständ­nis und er­gänz­te: „Mit zu­neh­men­der Spiel­dau­er ha­ben wir die­se Ner­vo­si­tät bes­ser in den Griff

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