Die­ser Bass be­geis­tert in Bay­reuth

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

BAY­REUTH - Der Sän­ger Ge­org Zep­pen­feld aus West­fa­len ist WahlD­resd­ner seit 2001. Zep­pen­feld, 1970 ge­bo­ren, ist ei­ner der welt­weit bes­ten Bäs­se. Bei den Wa­gner-Fest­spie­len in Bay­reuth be­geis­tert er zur­zeit in der Rol­le des Gur­n­emanz in „Par­si­fal“und singt au­ßer­dem in „Die Wal­kü­re“(Hun­ding) und „Tris­tan und Isol­de“(Mar­ke).

„Ja, das ist so über mich her­ein­ge­bro­chen“, sagt der Sän­ger. Na­tür­lich sei das auch ei­ne kör­per­li­che Her­aus­for­de­rung. „Aber ich bin ja nun auch kein An­fän­ger mehr und kann das ein­schät­zen.“

Zep­pen­feld ist voll des Lo­bes für Chris­ti­an Thiele­mann (57), der „Die Wal­kü­re“di­ri­giert. Thiele­mann ha­be ihm sehr viel bei­ge­bracht: „Man lernt so viel.“

Die Um­stel­lung beim „Par­si­fal“auf den Di­ri­gen­ten Hart­mut Ha­en­chen (73), der für den flüch­ti­gen An­d­ris Nel­sons (37) ein­ge­sprun­gen war, sei „nicht ein­fach“ge­we­sen, so Zep­pen­feld: „Am An­fang muss­te ich wahn­sin­nig viel auf ihn schau­en ... Sei­ne Auf­fas­sung ist ei­ne ganz an­de­re als die von An­d­ris Nel­sons.“

Ge­org Zep­pen­feld als Gur­n­emanz in „Par­si­fal“.

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