Trau­er­fei­er für ge­tö­te­ten Pries­ter

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

ROUEN - Mit ei­ner be­we­gen­den Trau­er­fei­er hat Frank­reich von dem er­mor­de­ten Pries­ter Jac­ques Ha­mel Ab­schied ge­nom­men. Zwei is­la­mis­ti­sche Ge­walt­tä­ter hat­ten den 85-Jäh­ri­gen vor ei­ner Wo­che in sei­ner Kir­che in der Nä­he von Rouen bru­tal ge­tö­tet.

In der Ka­the­dra­le von Rouen ver­sam­mel­ten sich an­nä­hernd 2000 Men­schen, un­ter ih­nen ho­he geist­li­che Wür­den­trä­ger und Frank­reichs In­nen­mi­nis­ter Ber­nard Ca­ze­neuve (53). Vor dem Got­tes­haus harr­ten vie­le Men­schen im Re­gen aus.

Der Erz­bi­schof von Rouen, Do­mi­ni­que Le­brun (59), be­grüß­te die Prä­senz von mus­li­mi­schen und jü­di­schen Gläu­bi­gen bei der Trau­er­fei­er und rief zu Frie­den und To­le­ranz auf. Er nann­te den Tod Ha­mels bru­tal, un­ge­recht und ent­setz­lich: „Wir sind ver­letzt, nie­der­ge­schmet­tert, aber nicht ver­nich­tet.“

Die Trau­er­fei­er wur­de von ei­nem star­ken Si­cher­heits­auf­ge­bot ge­schützt. Die an­schlie­ßen­de Bei­set­zung fand im engs­ten Fa­mi­li­en­kreis statt.

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