Fe­mi­nis­ten-An­schlag auf den gei­len Hirsch

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN - Von Eric Hof­mann

Schmier­an­schlag auf die Sa­lop­pe: Weil der Hirsch ih­nen zu se­xis­tisch war, at­ta­ckier­te ein fe­mi­nis­ti­sches Grüpp­chen über Nacht die Sa­lop­pe und be­schmier­te erst mal die fal­sche Mau­er.

„In der Nacht zum Di­ens­tag, 02.08.2016, tö­te­te Die Schlam­pe den Hirsch“, ver­kün­det die Grup­pe in ih­rem Be­ken­ner­schrei­ben. „Die Schlam­pe fand es schon lan­ge zum Kot­zen, wie der Hirsch sich in ek­li­ger Ma­cho-Po­se, lüs­tern aus den Nüs­tern schnau­bend, kaum noch zu brem­sen, ei­nen Schlüp­per zwi­schen dem Ge­weih, mit der Dro­hung ,Du willst es doch auch!‘ an die Be­trach­te­rin­nen* wen­de­te.“

Ge­meint ist das Wer­be­tier der Som­mer­wirt­schaft. Die­ses wur­de am Ein­gang be­schmiert, Zet­tel auf die Leucht­käs­ten ge­klebt und Pa­ro­len ge­sprüht. Letz­te­re nicht nur in den Ein­gangs­be­reich, son­dern auch an die Mau­er von Schloss Al­brechts­berg.

Für Lin­da Gla­ser (33), Event­pla­ne­rin der Sa­lop­pe, ein Miss­ver­ständ­nis: „Un­ser Na­me kommt nicht vom fran­zö­si­schen Schlam­pe, son­dern da­her, dass hier ei­ne Scha­lup­pe stand. Der Spruch ist auch auf die na­tür­li­che At­mo­sphä­re bei uns be­zo­gen.“Die Po­li­zei hat die Er­mitt­lun­gen we­gen Sach­be­schä­di­gung auf­ge­nom­men.

Auch die­ses Schild wur­de Op­fer der Po­lit-Van­da­len. Die­se Zet­tel kleb­ten die Ak­ti­vis­tin­nen im Ein­gangs­be­reich der Sa­lop­pe.

Der Hirsch und der Spruch „du willst es doch auch“wur­den über­sprüht.

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