Eis­lö­wen-Kee­per Nas­ti­uk träumt vom Fi­na­le

„Die Fä­hig­kei­ten ha­be ich, aber erst müs­sen wir ei­ne gu­te Haupt­run­de spie­len“

Dresdner Morgenpost - - EISHOCKEY - elu

DRESDEN - Zwei­fels­oh­ne, Ke­vin Nas­ti­uk ist ein gu­ter, so­li­der Kee­per. Die gro­ße Eu­pho­rie lös­te sei­ne Ver­pflich­tung bei den Eis­lö­wen-Fans noch nicht aus. Doch der 31-Jäh­ri­ge ist froh, nach ei­nem Jahr zu­rück in Dresden zu sein und hat gro­ße Zie­le.

Denn das letz­te Jahr beim DELClub Ber­li­ner Eis­bä­ren hat ihn ge­lehrt: Spiel­pra­xis ist bes­ser als ei­ne Li­ga hö­her auf der Bank zu schmo­ren. „Ich möch­te so viel wie mög­lich auf dem Eis ste­hen und des­halb war mei­ne ers­te Op­ti­on Dresden“, ver­rät der Ka­na­di­er: „Das Um­feld, die Fans - hier ist al­les su­per.“

Nas­ti­uk hät­te nichts da­ge­gen, in der kom­men­den Sai­son mit den Eis­lö­wen im DEL2-Fi­na­le zu ste­hen: „Ich ha­be schon Ti­tel ge­won­nen und ken­ne das Ge­fühl. Nur möch­te ich es als Ak­ti­ver er­le­ben, der selbst ent­schei­den­den An­teil hat­te. Die Fä­hig­kei­ten ha­be ich, aber erst müs­sen wir ei­ne gu­te Haupt­run­de spie­len und dann in den Play-offs was drauf­set­zen.“

Der Kee­per ist al­so schon heiß und trotz­dem nicht ver­krampft. Nur in ei­ner Fra­ge kämpft „Nas­ti“mit sich: „Ich weiß noch nicht, ob ich den deut­schen Pass be­an­tra­ge. Für mei­ne Zu­kunft als Eis­ho­ckey-Pro­fi wä­re das gut, aber es gibt ja auch ei­ne Zeit nach dem Sport.“

Sei­ne Chan­cen stün­den gut, denn vor zwei Jah­ren hei­ra­te­te er sei­ne Ber­li­ner Freun­din Ja­ni­ne. Nas­ti­uks Deutsch­kennt­nis­se wer­den auch bes­ser: „In Ber­lin hat­te ich zu­letzt Di­ens­tag und Don­ners­tag Sprach­un­ter­richt.“

Ke­vin Nas­ti­uk hat sei­nen Schrank in der Eis­lö­wen-Ka­bi­ne be­reits

ein­ge­räumt. Am Mon­tag geht die Sai­son­vor­be­rei­tung los.

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