Ame­ri­ka­ni­scher Alb­traum

Dresdner Morgenpost - - POLITIK - Von Fried­rich Schwarz

E s wä­re ei­ne spek­ta­ku­lä­re Wen­dung im US-Wahl­kampf: Me­dien­be­rich­ten zu­fol­ge ar­bei­ten re­pu­bli­ka­ni­sche Ab­ge­ord­ne­te an ei­nem Not­plan für den Fall, dass Do­nald Trump doch noch als Kan­di­dat für die Prä­si­dent­schafts­wah­len in den USA ab­sprin­gen soll­te. Das wird be­fürch­tet - weil Trump al­les zu­zu­trau­en sei. T rump selbst sieht sich zwar ak­tu­ell im­mer noch auf dem rech­ten Weg - und glaubt, dass sein Wahl­kampf pri­ma lau­fe. Doch in sei­ner Par­tei wächst die Zahl sei­ner Geg­ner kon­ti­nu­ier­lich. I mmer wie­der ras­sis­ti­sche Aus­fäl­le, ver­ba­le Ent­glei­sun­gen ge­gen Ve­te­ra­nen-El­tern, ver­stö­ren­de Aus­sa­gen über den Ein­satz der US-Atom­waf­fen, man­geln­de Un­ter­stüt­zung für eben­falls wahl­kämp­fen­de Par­tei­kol­le­gen und sin­ken­de Um­fra­ge­wer­te - Do­nald Trump ist end­gül­tig zum Alb­traum der Re­pu­bli­ka­ner und der Mehr­heit der Ame­ri­ka­ner ge­wor­den. Kom­men auch ihm lang­sam Zwei­fel an sei­ner Wahl­kampf­füh­rung? Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat Do­nald Trump (70).

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