Laud­ehr ver­letzt! Neid trotz 6:1-Sieg mit di­ckem Hals

Dresdner Morgenpost - - OLYMPIA -

SAO PAU­LO - Der be­denk­lich ge­schwol­le­ne Knö­chel von Si­mo­ne Laud­ehr führ­te bei Sil­via Neid nach dem olym­pi­schen Auf­takt­spiel zu ei­nem di­cken Hals.

Nach dem 6:1 (2:0) ge­gen das über­har­te Team aus Sim­bab­we spot­te­te die schei­den­de Bun­des­trai­ne­rin: „Ich bin to­tal zu­frie­den, dass wir nach die­sem Spiel nur ei­ne Schwer­ver­letz­te und vie­le mit klei­ne­ren Bles­su­ren ha­ben.“

Neid klag­te über die rü­de Gan­gart der Afri­ka­ne­rin­nen („Da kannst du kei­nen Ball mehr lau­fen las­sen, da ging es nur noch auf die Kno­chen.“) und vor al­lem die nach­läs­si­ge Un­par­tei­ische Ri­ta Ga­ni aus Ma­lay­sia: „Ich möch­te, dass die Schieds­rich­te­rin die Spie­le­rin­nen schützt.“

Nach ei­nem Hor­ror-Foul en­de­te der Abend für die „zu­sam­men­ge­tre­te­ne“Laud­ehr im Kran­ken­haus. Die MRT-Un­ter­su­chung brach­te ei­nen Au­ßen­band­riss im lin­ken Sprung­ge­lenk ans Licht. Ob die 30-Jäh­ri­ge beim Tur­nier noch ein­mal zum Ein­satz kom­men kann, blieb zu­nächst of­fen. „Das ist sehr bit­ter. Wir wis­sen, was wir an ihr ha­ben“, so Spiel­füh­re­rin Sas­kia Bar­tu­si­ak. Als Er­satz ste­hen drei Spie­le­rin­nen pa­rat, ver­mut­lich wür­de Sven­ja Huth oder Li­na Ma­gull nach­rü­cken.

Mit ei­nem wei­te­ren Sieg mor­gen über Aus­tra­li­en kön­nen die deut­schen Frau­en be­reits das Vier­tel­fi­nalTi­cket bu­chen.

2:0-Tor­schüt­zin Alex­an­dra Popp (r.) zieht vor Eu­nice Chi­ban­da ab.

Si­mo­ne Laud­ehr

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