UN-Be­richt IS nimmt 3000 Flücht­lin­ge als Gei­seln

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BAG­DAD - Noch im­mer flie­hen im Irak täg­lich Tau­sen­de Men­schen vor den bru­ta­len Kämp­fen. Und die wehr­lo­sen Zi­vi­lis­ten sind ei­ne leich­te Beu­te für die ra­di­ka­len Fa­na­ti­ker!

Die Ter­ror­mi­liz „Is­la­mi­scher Staat“(IS) hat im Nor­den des Lan­des nun bis zu 3 000 Gei­seln ge­nom­men. Of­fen­bar um sie als mensch­li­che Schutz­schil­de zu miss­brau­chen. Laut dem Flücht­lings­werk der Ver­ein­ten Na­tio­nen (UNHCR) sol­len die Men­schen be­reits am Don­ners­tag vor hef­ti­gen Kämp­fen in der Pro­vinz Kir­kuk ge­flo­hen sein. Dut­zen­de Flücht­lin­ge wur­den ge­tö­tet, min­des­tens sechs von ih­nen wur­den ver­brannt, als sie von IS-Kämp­fern auf­ge­hal­ten und ent­führt wur­den.

Die Men­schen­rechts­be­ob­ach­ter im Irak ar­bei­ten nach ei­ge­nen An­ga­ben mit Jour­na­lis­ten und Ak­ti­vis­ten in den Re­gio­nen zu­sam­men, die wie­der­um mit Au­gen­zeu­gen vor Ort in Kon­takt ste­hen.

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