Har­te Nuss für Wen­de & Co. im heu­ti­gen Vor­lauf

Dresdner Morgenpost - - OLYMPIA - elu

Am 3. Au­gust 2012 hol­ten Karl Schul­ze und Phil­ipp Wen­de im Dop­pel­vie­rer den Olym­pia­sieg in London. Noch jetzt be­kom­men sie bei dem Ge­dan­ken dar­an Gän­se­haut. Heu­te star­tet das Pro­jekt Ti­tel­ver­tei­di­gung in Rio.

„Die Span­nung steigt, die Gegner im Vor­lauf sind Ukrai­ne, Neu­see­land, Ka­na­da und Est­land! Das wird wirk­lich span­nend“, so Wen­de ei­nen Tag vorm ers­ten Ren­nen. Um 17.30 Uhr deut­scher Zeit er­tönt die Starts­i­re­ne. Nach knapp sechs Mi­nu­ten und 2000 Me­tern ist klar, ob der deut­sche Dop­pel­vie­rer mit den bei­den Sach­sen den Ein­zug ins Fi­na­le (10. Au­gust/ 15.24 Uhr MESZ) di­rekt geschafft hat. Ers­ter oder Zwei­ter müss­ten sie da­zu wer­den.

Span­nend, denn ei­ne Trai­nings­ein­heit fehlt dem Quar­tett auf den „Esta­dio da La­goa“.

Ru­dern

Die fiel dem Sturm zum Op­fer. Wen­de: „Des­halb ging’s ins Kraft- und Fit­ness-Zelt im Olym­pi­schen Dorf. Da gab es je­de Men­ge zu se­hen. Ty­pen, die mit 270 Ki­lo Knie­beu­ge ma­chen, die un­mög­lichs­ten Deh­nund Span­nungs­übun­gen. Der Wahn­sinn!“

Er­satz­mann und Olym­pia­sie­ger von 2012, Tim Groh­mann, be­schreibt die Ru­der-Be­din­gun­gen: „Es herrscht nur die nor­ma­le Ther­mik und so­mit ist ganz leich­ter Wind von schräg, heißt leich­ter Ge­gen­wind rechts.“Dar­auf hat­ten Phil­ipp & Co. ge­hofft. Die­se Be­din­gun­gen kom­men ih­nen ent­ge­gen.

Ein­ge­bet­tet in die Stadt, um­säumt von Ber­gen, liegt die

Re­gat­ta-Stre­cke der Ru­de­rer in Rio de Janei­ro.

Die Welt­meis­ter (v.l.) Karl Schul­ze, Phil­ipp Wen­de, Lau­ritz Schoof und Hans Gruh­ne sind heu­te im olym­pi­schen Vor­lauf ge­fragt.

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