Eschers neue Zie­le

Dresdner Morgenpost - - FRONT PAGE -

Es war der schwers­te Schritt in dem bis­her so er­folg­rei­chen Be­rufs­le­ben von MDR-Mann Pe­ter Escher (62). Am Frei­tag mel­de­te er mit sei­ner Fir­ma „Escher Hilft“In­sol­venz an (MOPO be­rich­te­te). Doch ans Auf­hö­ren denkt er kein biss­chen.

„Seit mehr als 20 Jah­ren hel­fe ich Men­schen aus Not­la­gen. Das wer­de ich auch so schnell nicht be­en­den“, so Escher zu MOPO. Die In­sol­venz be­tref­fe aus­schließ­lich die noch jun­ge In­ter­net­fir­ma „Escher Hilft Gm­bH“(ge­grün­det 2015). „Mei­ne TV-For­ma­te sind da­von un­be­rührt. Die wer­de ich na­tür­lich wei­ter ma­chen.“Für den MDR pro­du­ziert er u.a. die er­folg­rei­che Rei­he „Die Spur der Tä­ter“, in der Escher die Po­li­zei­ar­beit von be­rühm­ten Kri­mi­nal­fäl­len auf­ar­bei­tet.

Kraft schöpft der be­lieb­te TVMann aus un­zäh­li­gen Zu­schrif­ten sei­ner Fans. „Seit­dem ich mit der In­sol­venz an die Öf­fent­lich­keit ge­gan­gen bin, er­hal­te ich sehr vie­le Brie­fe und E-Mails. Auch von vie­len Men­schen, de­nen ich in der Ver­gan­gen­heit schon aus ei­ner Not­la­ge ge­hol­fen ha­be. Das macht mir Mut.“

Da­her ist Escher auch si­cher: „Der Schritt in die In­sol­venz war wich­tig und rich­tig. Nach ei­ner aus­gie­bi­gen Prü­fung und vor al­lem mit den rich­ti­gen Part­nern hat das Pro­jekt ‚In­ter­net‘ für mei­ne Ar­beit ei­ne Zu­kunft.“

Auf sei­ner In­ter­net-Sei­te ver­mit­tel­te der TV-Mann Hil­fe in recht­li­chen Not­la­gen. Zu­letzt wuch­sen je­doch die Kos­ten mehr als die Ein­nah­men. Ein In­sol­venz­ver­wal­ter wird die Fir­ma nun un­ter die Lu­pe neh­men.

In neu­en Ge­schäfts­räu­men auf dem Dres­nder Ne­u­markt zeich­ne­te Escher für sei­ne In­ter­net-Sei­te Vi­de­obei­trä­ge auf.

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