Phelps 19. Olym­pia-Gold

Dresdner Morgenpost - - OLYMPIA -

RIO - Als Micha­el Phelps sei­ne 19. Olym­pia-Gold­me­dail­le küss­te, war sein jüngs­ter Fan längst ein­ge­schla­fen. Sein Söhn­chen Boo­mer schlum­mer­te im ro­ten Ba­by-Tra­gesack mit wei­ßen Ster­nen se­lig, auch der Ju­bel im Schwimm­sta­di­on von Rio de Janei­ro 20 Mi­nu­ten nach Mit­ter­nacht weck­te ihn nicht.

Vom neu­es­ten Ka­pi­tel in sei­ner un­glaub­li­chen Re­kord-Sa­ga wird der er­folg­reichs­te Olym­pio­ni­ke vor al­lem sei­nem Nach­wuchs in ein paar Jah­ren er­zäh­len müs­sen.

„Es war ver­rückt. Ich stand auf dem Start­block und dach­te, mir wür­de das Herz in der Brust ex­plo­die­ren“, sag­te Phelps nach sei­nem Tri­umph mit der ame­ri­ka­ni­schen Staf­fel über 4x100 m Kraul dem ers­ten Olym­pia­sieg nach sei­nem Rück­tritt vom Rück­tritt. Mit der viert­bes­ten Zeit im Fi­na­le hat­te der Su­per­star als zwei­ter Schwim­mer das US-Quar­tett in Füh­rung ge­bracht. Wie wild schlug er auf den Block ein, als Schluss­schwim­mer Nat­han Adri­an den Vor­sprung ins Ziel brach­te.

Phelps Blick wan­der­te an­schlie­ßend über die Tri­bü­ne und such­te sei­ne wich­tigs­ten Fans: sei­ne Mut­ter Deb­bie, sei­ne Ver­lob­te Ni­co­le John­son und den drei Mo­na­te al­ten Boo­mer.

Spe­zi­ell von un­ten ist die tol­le Was­ser­la­ge von Paul Bie­der­mann (links) zu er­ken­nen.

Der fa­mi­liä­re Phelps-Fan­block (v.r.): Mut­ter Deb­bie und sei­ne Ver­lob­te Ni­co­le John­son, die den drei Mo­na­te al­ten Boo­mer an ih­rer Brust trägt.

Micha­el Phelps

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