Kri­se nach Kampf­je­tAb­schuss

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

MOS­KAU - Der Ab­schuss ei­nes rus­si­schen Kampf­flug­zeugs durch die Tür­kei stürz­te die eins­ti­gen Part­ner Mos­kau und An­ka­ra in ei­ne tie­fe Kri­se. Tür­ki­sche F16Jets hat­ten die Suchoi Su24 am 24. No­vem­ber 2015 mit der Be­grün­dung ab­ge­schos­sen, der Jet ha­be un­er­laubt tür­ki­sches Ge­biet über­flo­gen. Mos­kau be­strei­tet, dass das in Sy­ri­en ope­rie­ren­de Flug­zeug tür­ki­schen

Luf­t­raum ver­letzt hat. Kreml­chef Wla­di­mir Pu­tin (63) er­ließ dar­auf um­fas­sen­de Wirt­schafts­sank­tio­nen ge­gen die Tür­kei - et­wa im Tou­ris­mus­be­reich oder bei der Ein­fuhr von tür­ki­schem Ge­mü­se und Obst. Die Eis­zeit en­de­te En­de erst im Ju­ni, als der Kreml über ei­nen Brief des tür­ki­schen Prä­si­den­ten Re­cep Tay­yip Er­do­gan (62) an Pu­tin be­rich­te­te. Aus rus­si­scher Sicht ent­hielt das Schrei­ben die ge­for­der­te Ent­schul­di­gung. Er­do­gan be­harrt dar­auf, die Hin­ter­blie­be­nen des ge­tö­te­ten Pi­lo­ten, nicht aber die rus­si­sche Re­gie­rung um Ver­zei­hung ge­be­ten zu ha­ben.

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