Im­mer mehr Flücht­lin­ge di­rekt an Gren­ze ab­ge­wie­sen

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BERLIN - Im­mer mehr Flücht­lin­gen wird schon an der deut­schen Gren­ze die Ein­rei­se ver­wei­gert. In den ers­ten sechs Mo­na­ten des Jah­res gab es nach An­ga­ben des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums 13 324 so­ge­nann­te Zu­rück­wei­sun­gen.

Im ge­sam­ten Jahr 2015 wa­ren le­dig­lich 8 913 Men­schen an Gren­zen oder Flug­hä­fen an der Ein­rei­se nach Deutsch­land ge­hin­dert wor­den. Das geht aus der Ant­wort auf ei­ne par­la­men­ta­ri­sche An­fra­ge der Lin­ken her­vor.

Im Sep­tem­ber 2015 hat­te die Bun­des­re­gie­rung auf dem Hö­he­punkt der Flücht­lings­kri­se die Grenz­kon­trol­len wie­der ein­ge­führt. Haupt­säch­lich greift die Maß­nah­me an der deutsch-ös­ter­rei­chi­schen Gren­ze, wo von An­fang Ja­nu­ar bis En­de Ju­ni 10 629 Men­schen ab­ge­wie­sen wur­den. Et­wa je­der Vier­te der Ab­ge­wie­se­nen war Af­gha­ne, ge­folgt von Sy­rern, Ira­kern, Ira­nern und Ma­rok­ka­nern.

Ein­rei­se ver­wei­gert

Für im­mer mehr Flücht­lin­ge ist an der deut­schen Gren­ze Schluss.

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