Grü­nes Was­ser im Pool kei­ne Ge­fahr für „Hüp­fer“

Dresdner Morgenpost - - OLYMPIA -

RIO - Die Grün­fär­bung des Was­sers im olym­pi­schen Was­ser­sprin­ger-Be­cken hat die deut­schen „Hüp­fer“beim Trai­ning nicht be­ein­druckt.

„Das ist dann eher Sprin­gen wie in ei­nen See, aber die Sicht­be­din­gun­gen wa­ren für uns okay“, be­rich­te­te Bun­des­trai­ner Lutz Busch­kow. DSC-Ass Ti­na Pun­zel hat­te zu­vor noch ge­pos­tet: „Da stimmt doch ir­gend­et­was nicht...“

Durch ei­nen De­fekt in der Um­wäl­z­an­la­ge sei der PH-Wert des Was­sers

Was­ser­sprin­gen

au­ßer­halb des Üb­li­chen und ha­be die Was­ser­fär­bung ver­ur­sacht, gab der Welt­ver­band FINA be­kannt. Un­ter­su­chun­gen des me­di­zi­ni­schen Ko­mi­tees hät­ten er­ge­ben, dass kei­ne Ge­fahr für Ge­sund­heit und Si­cher­heit der Sprin­ger be­ste­he.

Be­reits zu­vor hat­ten die Or­ga­ni­sa­to­ren ver­si­chert, dass kei­ne ge­sund­heit­li­chen Ge­fah­ren be­stün­den. „Wir ach­ten noch mehr auf die Hy­gie­ne für die Oh­ren, als Pro­phy­la­xe“, sag­te Busch­kow. Er be­ton­te aber auch: „Wir bla­sen das The­ma für uns nicht auf. Es ist wei­ter Was­ser, ob grün oder blau.“

Tap­fer, tap­fer! Die Chi­na-As­se Ruo­lin Chen und Hui­xia Liu spran­gen in das grü­ne Was­ser.

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