Popp for­dert heu­te Po­wer

Dresdner Morgenpost - - OLYMPIA -

SAL­VA­DOR - Mit Sand un­ter den Fü­ßen und dem At­lan­tik vor der Na­se durf­ten die deut­schen Fuß­bal­le­rin­nen kurz die See­le bau­meln las­sen.

Am Strand di­rekt hin­ter dem Gran Ho­tel Stel­la Ma­ris soll­ten vor der hei­ßen Olym­pia-Pha­se al­le den Kopf frei­be­kom­men. Denn für das heu­ti­ge Vier­tel­fi­na­le (21 Uhr MESZ) ge­gen Chi­na ist vol­le Kon­zen­tra­ti­on nö­tig. „Jetzt muss je­de ei­ne Schip­pe drauf­le­gen“, for­der­te Stür­me­rin Alex­an­dra Popp - sonst sind die Gold-Mis­si­on und die Ära Silvia Neid wo­mög­lich vor­zei­tig be­en­det.

Die schei­den­de Bun­des­trai­ne­rin und ihr Team pei­len nach der er­nüch­tern­den Vor­run­de ei­nen Neu­start an. „Für uns fängt das Tur­nier jetzt erst an“, sag­te Te­am­ma­na­ge­rin Do­ris Fit­schen. Mit­tel­feld­spie­le­rin Me­la­nie Leu­polz be­ton­te: „Wenn es am En­de zu Gold reicht, fragt kei­ner mehr nach den ers­ten Spie­len.“

Nach der 1:2-Nie­der­la­ge ge­gen Ka­na­da wur­den vie­le Ge­sprä­che ge­führt. Ei­nen wei­te­ren Aus­rut­scher darf sich die DFB-Elf nicht mehr er­lau­ben. „Jetzt kommt es drauf an. Aber ich bin zu­ver­sicht­lich, dass die Mann­schaft zeigt, was sie drauf hat“, so Fit­schen.

Mit dem Welt­rang­lis­ten-12. hat Deutsch­land, das sich mit vier Punk­ten als Grup­pen­zwei­ter für die Run­de der letz­ten Acht qua­li­fi­zier­te, den laut Ranking schwächs­ten Geg­ner er­wischt. Un­ter­schät­zen soll­te man die un­ter dem frü­he­ren fran­zö­si­schen Na­tio­nal­coach Bru­no Bi­ni er­stark­ten „Stahl­ro­sen“aber nicht.

Bit­te auf­ste­hen und wei­ter­kämp­fen! Alex­an­dra Popp for­dert heu­te ge­gen Chi­na viel Po­wer von un­se­ren Fuß­ball-Frau­en.

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